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Just-in-Time

Bei der Just-in-Time-Belieferung handelt es sich um ein produktionssynchrones Anlieferkonzept. Unter JIT (gerade rechtzeitig) wird die zeitgenaue Anlieferung von Materialien/ Produkten beim Verbraucher verstanden. Somit ist es nicht notwendig, dass das Material vor dem Verbrauchen eingelagert wird. Stattdessen werden Materialpuffer für die kurzzeitige Pufferung des Materials eingesetzt. Ziel der zeitgenauen Belieferung ist es, Bestände innerhalb der Wertschöpfungskette zu verringern (im Idealfall zu vermeiden) und somit die Durchlaufzeit des Materials und die damit verbundenen Kosten zu senken.


Abb. 1: konventionelle Direktbelieferung vs. JIT-Direktbelieferung (Grafik: Lehrstuhl fml)



Anwendungsbereich

Die JIT-Anlieferung beschränkt sich auf Baugruppen, A- und teilweise B-Teile. Für diese strategisch wichtigen und hochwertigen Baugruppen und Teile, die ein hohes Umschlagsvolumen und eine überschaubare Anzahl von Varianten aufweisen, ermöglicht die JIT-Anlieferung eine effiziente Versorgung des Verbraucherortes (z.B. Montage), da der Bestand und damit die Kapitalbindungskosten in der Montage und den vorgelagerten Fertigungsstufen verringert wird. Die späte Generierung von Varianten verstärkt diesen Effekt und kompensiert den höheren Steuerungs- und Transportaufwand der JIT-Anlieferung im Vergleich zur herkömmlichen Direktbelieferung mit Lagerbeständen beim Produzenten und beim Lieferanten .

Abb. 2: Zusammenfassung JIT-Anlieferung



Weitere Anlieferkonzepte:


Quelle

[1] Bullinger, H.: Planung der Materialbereitstellung in der Montage, Stuttgart: T.G. Teubner 1994.