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Barcode

Barcode, engl.: Barcode


Eine Anordnung von parallelen rechteckigen Strichen und Lücken, die den Regeln einer bestimmten Symbologiespezifikation entspricht und Daten in einer maschinenlesbaren Form repräsentiert. Eine Symbologie ist hierbei eine standardisierte Form der Darstellung von Daten im Strichcode. Jede Symbole-Spezifikation legt die jeweiligen besonderen Strukturregeln bzw. die spezifische Symbolstruktur fest. (EN 1556, 1998)


Inhaltsverzeichnis


1-D Barcode

1-D Barcodes codieren normalerweise nur Zahlenfolgen wie Identifikationscodes, die von Auto-ID Systemen gelesen werden können, oder kürzere Textinhalte. 1-D Codes umfassen unter anderem EAN, UPC und 2/5 Interleaved (zum codieren von Ziffern) und Code39, Code93 und Code128 zum codieren von alphanumerischen Daten.


Abb. 1: 1-D Barcode (Quelle: DIN)


2-D Barcode

Um größere Datenmengen darstellen zu können, wurden 2-D Barcodes entwickelt. Im einfachsten Fall bestehen diese aus mehreren eindimensionalen Codes, die übereinander angeordnet sind. Verwendung finden aber auch zweidimensionale Matrixcodes (siehe DIN EN ISO/IEC 15415). 2-D Codes umfassen den QR-Code, DataMatrix (Matrixcodes), PDF417 und CodaBar (gestapelte Codes).


Abb. 2: 2-D Barcode (Quelle: DIN)


Einsatzbereiche (Auswahl)

  • Identifikation und Verfolgung von Produkten im Groß- und Einzelhandel
  • Verfolgung und Abfertigung von Gepäck an Flughäfen
  • Elektronische Briefmarken (STAMPIT)
  • Überwachung von Hitzeschutzschildern an Spaceshuttles

Lesegeräte

Barcodes können mit verschiedenen Geräten ausgelesen werden:

  • Lesestift - wird von Hand über einen 1-D Barcode gezogen und erkennt helle und dunkle Streifen. Für eine zuverlässige Dekodierung ist eine möglichst gleichmäßige Bewegung notwendig.
  • CCD-Scanner - der Barcode (1-D oder 2-D) wird mit LEDs beleuchtet und das reflektierte Muster wird mit einem CCD-Sensor aufgenommen. Die Lesedistanz beträgt einige Zentimeter.
  • Laserscanner - ein Laserstrahl wird von einem rotierenden polygonalen Spiegel reflektiert und erzeugt so eine gerade Linie oder ein komplizierteres Muster, welches auf den Barcode (1-D oder 2-D) gerichtet wird. Das reflektierte Licht kann über eine Photodiode gemessen werden. Die Lesedistanz einiger Laserscanner beträgt bis zu 10 Metern, was sie vor allem für den Einsatz im industriellen Umfeld, z.B. Hochregallager, geeignet macht.