SIe möchten digitale Hilfsmittel wie Virtual Reality oder Augmented Reality zur Planung oder Simulation von Logistiksystemen einsetzten? Wir bieten Ihnen an, verschiedene Bausteine dieser Technologien sinnvoll zu nutzen:
Soll ein neues Logistiksystem mit Hilfe der VR geplant und erprobt werden? Soll ein Prozess mit Hilfe der AR optimiert werden?
Vor Ort werden die in der Aufgabenstellung benannten Prozesse aufgenommen und anschließend analysiert. In welcher Form können die VR- und AR-Technologien im Unternehmen eingesetzt bzw. kann die am liz vorhandene Infrastruktur genutzt werden?
Welche Vorteile kann der Einsatz der digitalen Technologien bringen und wie lässt sich dieser Vorteil quantitativ und qualitativ beziffern? Aufgrund der vorhergehenden Analysen und Bewertungen der Unternehmensprozesse werden die Einsatzfelder ausgewählt.
Das Vorgehen zum Einsatz von AR oder VR im Unternehmen wird in einem konkreten Projektplan dokumentiert.
Logistiksysteme können in 3D geplant und über das VR-Center des liz partizipativ begutachtet und evaluiert werden. Dabei können alle am Planungsprozess beteiligten Personen teilnehmen und intuitiv mit dem Modell interagieren. Eine Kopplung des VR-Centers mit Systemen zur Ablaufsimulation ist ebenfalls möglich.
Der Mensch ist virtuell nur sehr schwer abbildbar. Deswegen ist es vorteilhaft, ihn in die virtuelle Umgebung zu integrieren. Dies kann im VR-Center über Interaktionsgeräte wie ein Laufband oder Datenhandschuhe erfolgen. Dabei kann z.B. ein manuelles Kommissioniersystem virtuell aufgebaut werden und der Mensch kann mit diesen Geräten den Kommissioniervorgang bereits vor dem Aufbau des realen Systems durchlaufen. So kann das Kommissioniersystem evaluiert oder der Mitarbeiter virtuell für den Umgang mit einem neuen System geschult werden.
Bei Änderungsplanungen tritt häufig das Problem auf, dass die virtuellen Daten der Fertigungsumgebung nicht aktuell bzw. inkonsistent sind, weil vor Allem kleine Änderungen am realen System nicht in das Datenabbild eingepflegt werden. AR bietet nun die Möglichkeit, die Realität mit dem virtuellen Modell der neuen Anlage zu kombinieren. In der realen Fertigungsumgebung werden an den Stellen der vorzunehmenden Änderungen Markierungen angebracht. Diese Orte werden aus verschiedenen Blickwinkeln fotografiert, so dass am Rechner die Bilder der realen Anlage mit den entsprechenden Markierungen mit den virtuellen Daten „verheiratet“ werden können. So wird der aktuelle Planungstand mit allen Randbedingungen (Lichtverhältnisse, Kollisionen, etc.) einsehbar.
Kommissionierer, Montagemitarbeiter, Instandhalter etc. benötigen oft eine Vielzahl von Informationen, die sie über verschiedenste Datenbereitstellungstechnologien erhalten (Papier, mobile Datenerfassungsgeräte, stationäre Datenterminals, etc.). Damit ist oft ein hoher Handlingsaufwand und somit ein Zeitverlust verbunden. Über Datenbrillen können die relevanten Daten kontextspezifisch direkt in das Sichtfeld des Mitarbeiters eingeblendet werden - so sind ihm die Informationen schneller und ohne Benutzen der Hände zugänglich.
In unserem VR-Labor ist es möglich komplexe digitale Modelle darzustellen
mit dem mobilen VR-Center kann die digitale Welt auch in den Produktionsbereich eines Unternehmens transportiert werden
Infrarot Tracking und markerbasierte Videosysteme